Gedankenfluss

Wie kommt es, dass uns manchmal eine Flut von Gedanken überschwemmt? Welche Gedanken sind das und habe ich überhaupt einen Einfluss darauf? Kann und sollte ich meine Gedanken überhaupt kontrollieren?

In der folgenden Übung kannst du deinem Gedankenfluss auf die Spur kommen:

Stelle deinen Timer auf 10 Minuten

Setze dich in einer für dich angenehmen aufrechten Sitzhaltung auf einen Stuhl, ein Kissen oder auf den Boden

Schließe die Augen oder richte sie vor dir auf den Boden

Lege die Hände in offener Haltung ab oder schließe Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis zusammen (Meditationshaltung)

Achte nun auf deinen Atem, beobachte, wie er ein- und ausströmt

Jetzt werden Gedanken aufkommen, in verschiedener Intensität, Dauer und Beständigkeit

Blockiere keinen deiner Gedanken, lasse alle Gedanken zu, verbiete dir nichts

Bewerte deine Gedanken nicht, teile sie nicht in gute oder schlechte, in angenehme oder unangenehme ein, sondern betrachte deine Gedanken als Ereignisse

Diese Ereignisse kannst du beobachten wie einen Wetterbericht: Es ziehen mal mehr, mal weniger Gedanken vorbei, bleiben stärker oder weniger stark in Erinnerung

Deine Gedanken kommen, bleiben und gehen, ganz gleich welcher Art und Beschaffenheit sie sind

Wenn du übst, deine Gedanken nicht gleich zu bewerten und zu blockieren, kannst du sie gelassen beobachten

Übe dich in dieser Form achtsamer Gelassenheit, bis der Timer klingelt

 

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu der Übung? Lasst gerne hören!

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