Innehalten

 

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Wenn man häufig das Gefühl hat, nur zu funktionieren und ein bestimmtes Programm abzuspulen, kann es hilfreich sein, innezuhalten. Damit ist ein kurzer Moment gemeint, in dem man gewissermaßen neben sich tritt und den Kreislauf von Reiz und Reaktion für eine Sekunde durchbricht.

In diesem kurzen Moment des Innehaltens kann man sich automatisch ablaufende Reaktionen vergegenwärtigen und bewusst machen. Steigere ich mich in etwas hinein, hilft das Innehalten mir, meine Reaktion in Relation zum auslösenden Ereignis zu setzen. Und anders herum: Wenn mich ein Ereignis erschreckt oder sogar lähmt, kann ich mir auch diese Nicht-Reaktion bewusst machen.

Wenn man Reiz und Reaktion als gegebenes Prinzip einer logischen Kette von Ereignissen sieht, so ist das Innehalten die Handlung, die uns zwischen den beiden Teilen der Kette eine kleine Pause, einen kurzen Moment der Sammlung gönnt. Einen Moment, in dem wir eine Entscheidungsmöglichkeit, ja sogar eine Form der Entscheidungsfreiheit haben. Reagiere ich so, wie ich es immer tue? Oder entscheide ich mich, etwas anderes zu tun?Lasse ich los, oder spanne ich mich an?

Es entstehen Momente, in denen wir die Gelegenheit bekommen, auf unsere Intuition zu hören. So wird das Innehalten zur Verbindung von Intuition und rationalem Denken. Zur Verbindung von Kopf und Bauch.

Probiere es aus, von Zeit zu Zeit einmal innezuhalten! Ich bin gespannt darauf, was du erlebst!

 

 

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